14. Alterskonferenz: Das Thema Wohnen beschäftigt

von David Fässler

Über 300 Personen versammelten sich am 18. September im Volkshaus in Zürich zur 14. Alterskonferenz. Das Schwerpunktthema ‚Zukunft Wohnen‘ liess niemanden unberührt. Wir hatten die Möglichkeit, MONA einem interessierten Publikum vorzustellen. Ein persönlicher Stimmungsbericht.

An der Tagung sprachen unter anderem Spitzenpolitiker wie der Zürcher Regierungsrat Markus Kägi und der Präsident des Hauseigentümerverbandes, Nationalrat Hans Egloff. Erstmals war der Veranstaltung ein attraktiver Marktplatz mit elf Ausstellern aus allen Branchen, von Angeboten der Wohnvorsorge bis persönliche Betreuung vertreten.

Wohnen – nach meinem Gusto

Trotz eines reich befrachteten Tagungsprogramms war das Interesse an den Ständen gross. Es gab viele Gelegenheiten, MONA-Tool direkt zu zeigen. Einige Besucher wollten selbst ausprobieren, was Wohnen à la MONA heisst.

Auf meine Frage: ‚Wie wollen Sie im Alter wohnen?‘ erzählten viele Besucherinnen und Besucher von ihren Wohnideen und Vorstellungen, wie sie in Zukunft wohnen möchten. Auffallend viele Gesprächspartner hatten sich schon intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Nicht wenige waren der Meinung, dass sie bereits in einer altersgerechten Wohnung lebten. Auf mein Nachfragen wurde indes nicht selten klar, dass trotzdem noch Optimierungspotenzial besteht.

David Fässler stellt MONA vor: Wohnen im Alter

So gabe es in zwei Fällen beim Surfen im MONA-Tool zum Themenkreis ‚Handlauf im Treppenhaus‘ Aha-Erlebnisse: Ein Geländer allein genügt oft nicht, im Falle einer Gehbeeinträchtigung macht ein richtig installierter Handlauf Sinn. Immer wieder für viel Gesprächsstoff sorgte die Überlegung, wie die Badewanne alterstauglich gemacht werden könnte. Einige Besucher hatten die bodengleiche Dusche bereits installiert, vermissten aber beim Durchklicken in MONA den Duschsitz.

Mieter mit weniger Freiheiten im Wohnbereich

Gespräche mit Mietern verliefen etwas anders. Es wurde spürbar, dass hier weniger Handlungsautonomie besteht. Eine Besucherin erzählte mir, wie sie zwei Jahre lang versucht hat, die Verwaltung von der Installation von zusätzlichem Licht im Keller zu überzeugen. Es bestand offenbar akute Unfallgefahr. Das ist beileibe kein Einzelfall und zeigt, dass mit Hilfe von MONA auch zum Beispiel Hausabwarte und Immobilienverwalter sensibilisiert werden könnten. Es lohnt sich also, MONA weiter zu empfehlen!

MONA-Tool unterwegs: Wohnen im Alter

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus.