Wo und wie möchten Sie im Alter leben?

von David Fässler

In den letzten Monaten waren wir mit MONA an diversen Veranstaltungen präsent. Die Frage, wo möchten Sie im Alter leben, war ein guter Eisbrecher. Viele Gespräche zeigen, dass wir mit MONA auf dem richtigen Weg sind. Doch es gibt noch viel zu tun. Ein persönlicher Erfahrungsbericht.

Unsere Vision ‚Jeder soll zu Hause leben können, so lange es geht‘ ist für viele ein grosser Wunsch. Viele ältere Menschen machen sich dazu Gedanken. Doch wohin geht die Reise?

Messeveranstalter entdecken das ‚Wohnen im Alter‘

Momentan erlebt das Thema ‚Wohnen im Alter‘ einen Höhenflug. An Senioren- und Eigenheim-Messen sind es oft Schwerpunktthemen. Messen sind eine exzellente Möglichkeit, mit älteren Menschen ins Gespräch zu kommen. Direkte Kontakte geben einen Einblick in Gefühlswelten und Befindlichkeiten. Die Frage ‚Wo möchten Sie im Alter leben‘ oder ‚Wo möchten Sie alt werden?‘ hat das Eis rasch gebrochen. Nur ganz wenige wollten nichts sagen.

Wie im Alter leben?

Die Antworten waren unisono: ‚Zu Hause!‘. Natürlich, das war zu erwarten. Interessant sind die Überlegungen, die dahinter stecken. Die Frage nach dem Wie und Warum. Man möchte zu Hause bleiben, nicht zuletzt aus Gewohnheit. So lange es geht. Man fühlt sich in den eigenen vier Wänden wohl. Ein Wechsel in ein Altersheim wird nicht in Betracht gezogen. Hier wird es im einen oder anderen Gespräch auch emotional.

Es wurde aber auch eingeräumt: Probleme könnte es mit der Wohnumgebung geben, da das Haus nicht so zentral liege. Wir sind an der Messe, um uns über neue Wohnangebote zu informieren. Die Kinder würden das Haus übernehmen und wir möchten etwas Kleineres. Einige wenige Paare berichten vom Einzug in eine hindernisfreie Wohnung. Das Thema sei damit schon erledigt… Viele sind sich im Klaren, dass es irgendeinmal Hilfe, zum Beispiel von Spitex, brauche.

Fehlendes Wissen über das Leben im Alter

Dennoch: Viele sind sich gar nicht bewusst, was eine altersfreundliche Wohnung sein kann. Eine schwellenlose Wohnung mit Lift ist noch lange nicht alterskompatibel. Der Katalog der möglichen und sinnvollen Anpassungen alleine im Bad hat viele Besucher überrascht. Das Bewusstsein, was man alles tun könnte, ist noch viel zu wenig vorhanden. Wir stellen immer wieder fest, dass auch Profis der Bau- und Immobilienwirtschaft, Handwerker und Architekten viel zu wenig Know-how haben.

Hier setzt MONA an. Das Tool zeigt rund 40 bauliche Anpassungen in allen Bereichen der Wohnung, die das Leben schöner und sicherer machen. Unser Flyer ‚Wir bleiben zu Hause‘ fand dankbare Abnehmer und die Live-Präsentation von MONA entlockte manchem Interessierten ein erfreutes ‚Aha…‘.

Lesen Sie auch die Beispiele des Projekts ‚Umbau Badezimmer‘ und die vorgenommenen Anpassungen in einer Mietliegenschaft in Basel.

 

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