Ein starker MONA-Partner: Sturzprävention mit der bfu

von David Fässler

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) kennt in der Schweiz praktisch jede Person. Eines der Hauptanliegen ist das Informieren und Sensibilisieren, um Stürze zu verhindern. Die Sturzgefahr ist gerade in Wohnungen sehr hoch.

Sturzprävention tut not

Stürze sind einer der Unfallschwerpunkte in der Schweiz und weltweit. Insbesondere ältere Personen sind von den oft schwerwiegenden Folgen eines Sturzes betroffen. Der Sturz gehört zu den häufigsten Unfällen. Im Bereich ‚Haushalt, Garten, Freizeit‘ stürzen in der Schweiz rund 280’00 Personen. Fast 1400 sterben an den Folgen, es sind zu 96% ältere Personen.

Typischerweise passieren auch in der eigenen Wohnung, also dort, wo sich ältere Menschen besonders häufig aufhalten, sehr viele Unfälle. Man würde erwarten, dass zum Beispiel auf Treppen am meisten Unfälle passieren. Dem ist nicht so. Mit Abstand stürzen Menschen – und zwar in allen Altersgruppen – im Wohn- und Schlafzimmer! Trotzdem geschehen auch in den anderen Wohnbereichen in der Altersgruppe der über 65jährigen rund 45’000 Stürze – viele von ihnen liessen sich vermeiden.

Für die bfu ist Sturzprävention zentrales Anliegen

Im Jahr 2010 lancierte die bfu deshalb das Schwerpunktprogramm Stürze. Es wurden Massnahmen evaluiert und gemeinsam mit Partnern umgesetzt. Prävention setzt schon in frühen Jahren an: Regelmässige Bewegung und Sport halten die Muskulatur und das Herz-Kreislaufsystem fit. Für ältere Personen empfiehlt die bfu ein spezifisches Kraft- und Gleichgewichtstraining. Auch im Alter ist die Bewegung im Alltag und gezieltes Training das beste Vorbeugemittel gegen den natürlichen Abbau des Körpers.

bfu und MONA sensibilisieren gemeinsam zu Sturzprävention

Für ein möglichst langes selbständiges Leben zu Hause genügt Bewegung alleine nicht. Die bfu setzt sich daher dafür ein, dass ältere Erwachsene ihre Wohnumgebung sicher und stolperfrei gestalten. Das war der Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit zwischen der bfu und MONA. Mitte 2016 erfolgte der Start zur Entwicklung des MONA-Tools. Die bfu hat die inhaltliche Entwicklung massgeblich mitgestaltet. Die Angaben im Tool sind besonders für Laien gut verständlich. Mit wenigen Klicks sieht der User, was er selber zu seiner persönlichen Sturzprävention vorkehren kann.

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