Haus umbauen und anpassen – für Ihre nächste Lebensphase

von David Fässler

Einfamilienhäuser, die in die Jahre kommen, bieten viele versteckte Potenziale. An einer Veranstaltung des HEV Zürich wurde die Frage gestellt: Wie kann ich mein Haus umbauen – im Hinblick auf die neue Lebensphase?

Aufs Alter vorbereiten heisst auch umbauen

Verschiedene Referate beleuchteten die Situation, in der viele ältere Eigenheimbesitzer heute stehen: Die Kinder sind längst ausgeflogen. Das Haus wird zwar zu gross, aber man möchte doch am liebsten zu Hause bleiben. Bis ins hohe Alter. In der Schweiz existieren rund eine Million Einfamilienhäuser und viele dieser beliebten Wohnform stehen am Scheideweg. Eine Lösung heisst: Umbauen. Die Architektin Mariette Beyeler hat sich auf den Umbau von Einfamilienhäusern spezialisiert: Wo es zwar keine Baulandreserven mehr gibt, sind oft Wohnreserven vorhanden. Aus einem Einfamilienhaus konzipiert Mariette Beyeler mit ihren Auftraggeber zum Beispiel ein Zweifamilienhaus, in welchem zwei Generationen wohnen können. Es ist quasi die Renaissance des ‚Stöcklis‘: Im grösseren Teil in den oberen Stockwerken wohnt die Familie und im kleineren, barrierefreien Wohnteil im Erdgeschoss die Eltern.

Haus umbauen bedeutet auch altersgerecht planen und umbauen

Im Fokus der HEV-Veranstaltung standen energetische Sanierungspotenziale und die Finanzierung von Umbauten. Vor Ort versammelten sich vor allem Angehörige der Baby-Boomer-Generation. Als Babyboomer werden die zwischen 1946 und 1964 geborenen Menschen bezeichnet, Persönlichkeiten, die gelernt haben, das Heft selber in die Hand zu nehmen. Diese in Relation zur Gesamtbevölkerung immer grösser werdende Bevölkerungsgruppe macht sich nun daran, Wohnungen und Häuser an ihre Bedürfnisse anzupassen. In der Diskussion in Kleingruppen waren Fragen zu Energie, Finanzierung und baurechtliche Überlegungen an vorderster Front.

Das altersfreundliche Umbauen war bei den Fragestellern hingegen nur am Rande ein Thema. Eigentümer verpassen eine grosse Chance, wenn beim Hausumbau die Bedürfnisse des nahenden Alters vergessen gehen. Es ist wichtig, Interesse und Sensibilität für altersgerechte Anpassungen zu wecken. Einer der Referenten schilderte eindrücklich, wie bereits in früher Projektphase Gedanken zu altersgerechter Planung einfliessen sollten.

Genau hier setzt die Webapp MONA an.  Nur wer sich frühzeitig überlegt, wie sein Eigeneheim alterskompatibel wird, hat gute Aussichten, den Lebensabend zu Hause zu verbringen. Wenn das Haus dann auch noch energetisch auf dem neuesten Stand ist, dann macht das Leben zu Hause noch mehr Freude!

 

MONA, bauliche Anpassungen, Wohnen im Alter

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