Zu Hause alt werden. Ja, klar. Aber wie?

von David Fässler

Mit der älter werdenden Gesellschaft ändern sich auch die Ansprüche und Vorstellungen im Hinblick aufs private Wohnen. Die meisten wollen in den vertrauten vier Wänden alt werden. Doch ein Blick in den Gebäudepark Schweiz zeigt, dass Wünsche und Realität noch auseinanderklaffen.

Der Bauboom der letzten Jahre hat schweizweit zu einem grossen Zuwachs an neuen Wohnungen geführt. Grosszügige Wohnungsgrundrisse, grosser Balkon, zwei Nasszellen und aufwendige Materialisierung sind Standard geworden. Trotz stetig steigender Preise blieb die Nachfrage jahrelang robust. Es bestand kaum Anreiz, bedarfsorientierte Wohnkonzepte zu entwickeln.

Doch seit geraumer Zeit zeigt sich, unterdessen auch statistisch belegt, dass die Immobilienbranche in städtischen und suburbanen Regionen mindestens teilweise am Markt vorbeiproduziert hat. Die Zahl der kaufkräftigen Kundschaft aus den nördlichen EU-Staaten ist schon seit 2008 rückläufig. Gleichzeitig machen sich in vielen Regionen Sättigungstendenzen auch bei der Zielgruppe ‚einheimischer Mittelstand‘ bemerkbar – die Vermarktung der Wohnobjekte dauert länger und Preisabschläge werden häufiger. Angebote scheinen also genügend vorhanden zu sein, aber sind es die richtigen?

Zu Hause alt werden? Ja, aber wie?

Wohnformen im Alter – Privat wohnen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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